Inhaltsangabe:Einleitung: Die Ergebnisse der Studie Jugendliche in Deutschland als Täter und Opfer von Gewalt des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) wurden mit Besorgnis von der breiten Öffentlichkeit aufgenommen. Während sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble über den vermeintlichen Rechtsruck unter Jugendlichen erschrocken zeigte, übertrafen sich Zeitungen und Zeitschriften in ihrer Berichterstattung am 17. März 2009: Die größte Jugendbewegung. Eine neue Studie zeigt: Neonazis haben mehr Zulauf als alle anderen Jugendorganisationen zusammen , Rechtsextremismus nimmt zu. Jeder siebte Jugendliche ist ausländerfeindlich , Rechtsextremismus unter Schülern alarmiert die Regierung. Offene Ausländerfeindlichkeit, Judenhass, Sympathien für Kameradschaften - laut einer neuen Studie sind rechtsextreme Gesinnungen unter deutschen Jugendlichen weiter verbreitet als vielfach angenommen . Die im Folgenden dargestellten Erkenntnisse dieser Studie finden in dieser Arbeit nur einführend Verwendung, da ein zweiter, abschließender Forschungsbericht des KFN bis dato noch aussteht. So befragten die niedersächsischen Wissenschaftler um Christian Pfeiffer 2007/2008 deutschlandweit in 61 zufällig ausgewählten Landkreisen und kreisfreien Städten 52.610 Schülerinnen und Schüler u.a. zu den thematischen Schwerpunkten Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Die Forschungsstudie stellt bezüglich Ausländerfeindlichkeit fest, dass 14,4% der Befragten als sehr ausländerfeindlich gelten Aussagen wie Die in Deutschland lebenden Ausländer sind keine Bereicherung für die Kultur in Deutschland. (Zustimmung: 45,4%) und Die meisten Ausländer sind kriminell. (Zustimmung: 39,2%) finden besonderen Zuspruch. Der Studie zur Thematik Rechtsextremismus folgend, gelten 5,2 Prozent der Jugendlichen als eindeutig rechtsextrem, weitere 11,5% der befragten Schülerinnen und Schüler zeigen starke Sympathien zum Rechtsextremismus. Bundesweit sagen 3,8% der Heranwachsenden von sich selber, dass sie einer rechtsextremen Gruppe oder Kameradschaft angehören. Darüber hinaus wurden regionale sowie geschlechter- und bildungsspezifische Differenzierungen festgestellt, die Hinweise auf ein unterschiedlich verbreitetes rechtsextremistisches Spektrum oder auf Erfolge lokaler Präventionsmaßnahmen bieten können. Dieses Exzerpt des Forschungsberichts legt nahe, dass rechtsextremes Verhalten ein multifaktorielles Phänomen ist und dass lokale Präventionsmaßnahmen, [...]

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